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“I got from my mother discipline. Not to pretend
to be what I can’t be but to learn when I have
the chance to.”

Hilda Lalum
Business & Administration

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Erfahrungsaustausch und Planung
der nächsten Schritte

Ein persönlicher Bericht von Eva Winizki

Die zweite Reise 2006, mit Vorstandsmitgliedern von UECD Switzerland und Freunden,  beginnt in Kampala mit einer Einladung zu einem liebevoll zubereiteten Abendessen, in der einfachen Hütte mit Blechdach, im Acholi-Viertel bei der neuen Studentin Hilda. An diesem Abend wurden gegenseitig berührende Familiengeschichten ausgetauscht. Auf unseren Wunsch organisiert Hildas Mutter am folgenden Tag eine Führung in der Kaffeefabrik, wo sie selbst als Arbeiterin ihr Geld verdient. Die Bühler-Maschinen kommen aus der Schweiz. Später erfahren wir, dass der Kaffee Ugandas fast ganz in Schweizer Händen ist, unter anderem bei Nestlé, Genf, und Volcafe, Winterthur, um nur zwei grosse Firmen zu nennen.

Fabrikarbeiterinnen beim Sortieren der Kaffeebohnen
Nilpferde

Zuerst reisen wir auf die Ssese Islands, diesmal kommen Hilda als Neue und Doreen und Ronald mit. Auch sie war sich bis anhin nicht gewohnt, überhaupt zu reisen. Wir fahren mit einer Fähre bei Bukakata wieder aufs Festland und mit dem Landcruiser Richtung Mburo-Nationalpark, wo man speziell Nilpferde beobachten kann. Die Bootsfahrten auf dem See sind zauberhaft. Sieben Nilpferdfamilien leben im See. In den frühen Morgenstunden kann man beobachten, wie sie von ihren nächtlichen Futterplätzen im Gras zurück ins Wasser kommen, wo sie den ganzen Tag bleiben. In einer Vollmondnacht machen wir eine ausserordentlich spannende, abenteuerliche Fusswanderung und begegnen Kaffernbüffeln, Nilpferden und Tüpfelhyänen.

Diese zweite Reise dient der ersten Auswertung unserer Organisation, der ersten Integration und dem Kennenlernen von Hilda. Wir tauschen uns über gemachte Erfahrungen aus und planen die nächsten Schritte. 

Wir entscheiden uns, nicht mehr als zwei neue Studierende pro Jahr aufzunehmen, um die Qualität der Begleitung zu gewährleisten.

In der Zwischenzeit bis zur nächsten Reise erhält Doreen auf Eigeninitiative und Eigenfinanzierung ein Stipendium in London, um ein Studium in «Tropical Nurse» und «Public Health» zu beginnen. Gleichzeitig nehmen wir drei neue Studierende auf. Obed beginnt das Jusstudium, Adah Computer Science und Patricia Human Resource: Alle drei studieren an der privaten Internationalen Universität in Kampala. Sponsoren für die drei sind Hanspeter Spalinger aus Zürich, Maja Plenge aus München und ein Trust in Zürich, der gleich zwei Studienplätze finanziert.